Dr. Renate Uhle - Dr. Gerd Müller
Dr. Hendrik Kröning - PD Dr. Kathleen Jentsch-Ullrich

Diagnostik

Sentinel- oder Wächter-Lymphknoten

Über das Lymphsystem können Krebszellen von einem Tumor aus vergleichsweise schnell in andere Körperregionen vordringen und dort Tochtergeschwulste (Metastasen) bilden.

Kleines und großes Blutbild

Dass das Blut den Gesundheitszustand eines Menschen regelrecht abbildet, ist seit langer Zeit bekannt. Das „Blutbild“ gehört deshalb zu den wichtigsten diagnostischen Hilfsmitteln der Medizin.

Mammographie-Screening

Bereits im Juni 2002 hat der Bundestag die Einführung von systematischen Mammographie-Reihenuntersuchungen für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren beschlossen, um so die Zahl der Brustkrebsopfer deutlich zu senken.

Stenografie für Onkologen

Wenn es darum geht, die für den einzelnen Patienten optimale Behandlungsstrategie festzulegen, ist nicht nur die Tumorart, sondern auch das Stadium der Krebserkrankung von großer Bedeutung.

Biopsie: Lebendes Gewebe betrachten

Ob ein verdächtiger Gewebeknoten wirklich von Krebs befallen ist oder nicht, lässt sich mit letzter Sicherheit oft nur anhand einer Gewebeprobe feststellen. Sie wird im Rahmen einer Biopsie entnommen.

Knochenszintigraphie

Radioaktivität kann man nicht sehen, fühlen, schmecken oder riechen. Nicht erst seit der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl stehen manche Patienten medizinischen Diagnostik- und Behandlungsverfahren mit radioaktiver Strahlung misstrauisch gegenüber.

PET: Die Positronen-Emissions-Tomographie

Seit wenigen Jahren ist die PET als bildgebendes Verfahren verfügbar. Mit ihr lassen sich Tumoren und Metastasen mit vorher nicht gekannter Empfindlichkeit und Präzision auffinden. Die gesetzlichen Krankenversicherungen zahlen die Untersuchung nicht.

Magnetresonanz- oder Kernspintomografie

Die Kernspin- oder Magnetresonanztomografie (MRT) ist eines der modernsten bildgebenden Verfahren in der Medizin und erfüllt in vielerlei Hinsicht die Idealvorstellungen von Ärzten und Patienten.

Tumormarker: Zusatzinfos aus dem Blut

Nahezu jede Tumorerkrankung führt zu einer Veränderung bestimmter Blutbestandteile, den Tumormarkern. Bei der Diagnosestellung sind sie daher eine wertvolle Hilfe.